Leistungsriege

Turnverein Bodersweier 1914 e.V.

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Finale

 

vom 29.11.2010  

 

 

(yw) Beim Finale der Ortenauer Turnliga weiblich bestätigte der TV Bodersweier seine Leistungen aus der Vorrunde und siegte in den Ligen E1, E2, D1, C1 und B1. Mit den fünf Meisterschaftstiteln ist der TV Bodersweier, nachdem man bereits bei den Einzelmeisterschaften die letzten drei Jahre erfolgreichster Verein im weiblichen Bereich wurde, auch bei den Mannschaftswettkämpfen an der Spitze im Ortenauer Turngau angelangt. Bodersweier kann 2010 auf seine erfolgreichste Wettkampfsaison zurückblicken.  

 

 

Bild (Walter Müll): Die Siegermannschaften der OTL des TV Bodersweier (von links nach rechts) Liga B1 (KM3 Jahrgang 1996 und jünger) Madlin Prestel  

Die Siegermannschaften der OTL des TV Bodersweier (von links nach rechts) Liga B1 (KM3 Jahrgang 1996 und jünger) Madlin Prestel, Charlotte Wirth, Jeanine Wieland, Elisa Federer und Lea Baas; Liga C1 (KM4 Jahrgang 1998 und jünger) Klara Schneider, Jule Britz, Alexandra Vogel, Julia Hoffmann und Giuliana Di Patre; Liga D1 (KM4 Jahrgang 1998 und jünger) Vanessa Liehr, Celine Kenngott, Sophie und Marie Rack und Lara Vogel; Liga E2 (P3 Jg.2002 und jünger) AnneKathrin König, Nele Clemens, Jule Rieber, Rebecca Forschle und Luisa Schmidt; Liga E1 (KM4 Jahrgang 2002 und jünger) Lucie Britz, Mila Rieflin, Lea Kabis, und Noemi Schulz (es fehlt Juliana Kehm)  

 

Doch der Erfolg kommt nicht von ungefähr, es lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Als Brigitte Waldmann im Jahre 2000 mit sechs Turnerinnen die Abteilung Leistungsriege Mädchen im TV Bodersweier eröffnete, konnte man von solchen Erfolgen nur träumen. Ein schlüssiges Konzept und jährliche Eignungstests ließen die Abteilung stetig größer werden. Heute trainieren 40 Turnerinnen in sechs Gruppen, betreut von sieben Trainern. Yvonne Harter, von Beginn an Heimkampfrichterin, hat inzwischen ein sechsköpfiges Kamprichterteam um sich herum. Das eigentliche Kunststück dabei war aber, nicht nur zu zahlenmäßig zu wachsen, sondern die Turnerinnen gleichzeitig qualitativ gut auszubilden. Dass das gelungen ist, zeigen die beeindruckenden Erfolge der letzten Jahre. „Es ist schon Wahnsinn, wie sich die Abteilung entwickelt hat.“, blickt die 18-jährige Sandra Graf zurück, eine von den sechs Turnerinnen der ersten Stunde. „Wenn heute alle Gruppen in der Halle sind, herrscht solch ein Gewusel, da muss man aufpassen, dass man sich nicht gegenseitig über den Haufen turnt!“, witzelt die Bezirksliga-Turnerin, welche für die erste Mannschaft auf Punktejagt geht und den Nachwuchs als Kampfrichterin unterstützt. Doch mit dieser Anzahl an Turnerinnen ist die Abteilung an der Kapazitätsgrenze angelangt – freie Hallenzeiten sind rar. „Mittelfristig ist das Ziel, den Betrieb weiterhin so am Laufen zu halten. Die Erfolge im Turngau können wir nicht mehr toppen – wiederholen wird schwer genug.“, so Brigitte Waldmann, die in Spitzenzeiten täglich in der Halle steht. Langfristig ist die Zielsetzung, mit der ersten Mannschaft in der Landesliga zu turnen. Damit dies möglich ist, muss immer genug Nachwuchs in den Startlöchern stehen. Doch der Weg dahin ist lang, es dauert im Schnitt 7-9 Jahre turnerische Ausbildung, um das nötige Leistungsniveau zu erreichen. „Wenn die Mädchen mit 5 Jahren bei uns beginnen, ist noch nicht absehbar, wohin die Reise führt. Wenn man aber zielstrebig arbeitet und ein Konzept verfolgt, erreicht man die gesteckten Ziele – ob dies das Erlernen eines turnerischen Elements oder der Aufbau einer Abteilung ist.“, blickt Brigitte Waldmann zurück.